So., 15. Mai

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Linz

SUNDAY SHOWINGS

Die Sonntagsvorstellungen geben leidenschaftlichen Tanzbegeisterten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der professionellen Tanzkünstler:innne zu werfen. Wer sind diese hochtrainierten Kreaturen, die sich biegen und drehen, als gäbe es kein Morgen? Die mit magischen Bewegungen den Sonnt

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SUNDAY SHOWINGS

Zeit & Ort

15. Mai, 19:30

Linz, Sonnensteinstraße 11-13, 4040 Linz, Austria

Über die Veranstaltung

Die Sonntagsvorstellungen geben leidenschaftlichen Tanzbegeisterten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der professionellen Tanzkünstler:innne zu werfen. Wer sind diese hochtrainierten Kreaturen, die sich biegen und drehen, als gäbe es kein Morgen? Die mit magischen Bewegungen den Sonntagsschmerz wegküssen?

Triff die Künstler:innen tagsüber in den Workshops, wo sie dich in ihre geheimen Welten der Kreativität entführen und dich mit ihrer einzigartige Art zum Thema Kunst, Tanz und Choreografie begeistern. Am Abend präsentieren die Künstler:innen ihre neuesten Kreationen in einem stimmungsvollen Rahmen.

Tickets: 

All in: 50€ 

1x Workshop: 25€ 

2x Workshops: 45€ 

Performance: 15€

Questions: events@redsapata.com

Programm für den 15.5.2022

Workshop-Niveaus: Mittelstufe & Fortgeschrittene

Workshop A : 11:30-13:30 // Simona Štangová & Voland Székely 

Workshop B: 14:30-16:30 // Aleksandra Krzekotowska 

Anmeldung zur workshops via: www.sonnensteinloft.at/kurse-workshops

ab 19:30 Showings:

“Stubborn lead” by Simona Štangová & Voland Székely 

is a performance that unveils differences in human character and elaborates the components of human beings’ drive and their actions towards a goal, mission or dream and the process of approaching an object of “desire” within its transparency and obscurity in one. This journey of divergence and completeness of human behaviour reflects on the inaccuracy of what one perceives and is encoded with. How perception of the world and our surroundings is limited and formed by external and internal realm. The body, mind, DNA and external impacts that form one´s perception are partly subjective elements of what we see and understand. How do we really know what is reality out of what we perceive from outside …? What is the role of ego in our actions and how much does ego affect our decisions? Is it just a stubborn ego or rational and emotional decision? The audience/participants are offered with space to observe their own character´s representation of actions towards their aims and their understanding of what they perceive from others behaviour and action. In other words, what is happening on the outside and inside within their personal given and learned codes. Political-social interest of this piece is how society defines the character of a leader and how knowledge and experiences might not be sufficient enough to predict the actions of a person in power. What intention has one towards the aim and what importance we put on the intention of the person? Is the acknowledgement of one's intention necessary  and what is the accuracy of the acknowledgement ?

Concept, choreography, dance: Simona Štangová

Music, composition: Voland Székely 

Duration: 25-30min

“To Chopin’s Sisters” by Aleksandra Krzekotowska

Das Solo “To Chopin’s Sisters” ist ein Versuch, über das Leben der Frauen im Schatten eines Genies nachzudenken. Sie wären wohl sehr glücklich gewesen, es geht hier aber nicht darum, zu zeigen, dass sie unter Chopins Ruhm gelitten haben. Es geht um die gesellschaftliche Situation einer Frau, deren Lebensszenario vorprogrammiert wurde. Was hätten die Schwestern gesagt und getan, wenn sie immer noch am Leben wären?

Die Recherche über das Leben der Schwestern, die Liebe, die sie für ihn empfanden und pflegten, und ihr von der Gesellschaft geprägtes Leben haben mich dazu bewegt, zu überlegen: Was wäre mit ihnen passiert, wenn sie

im 21. Jahrhundert gelebt hätten? 

Das Leben der Schwestern Chopin ist der Ausgangspunkt des Projekts. Alle drei Schwestern, Ludwika, Izabela und Emilia, waren sehr talentiert, ihr Leben war aber kulturell sehr durch die Sitten und den Zeitgeist der damaligen Gesellschaft geprägt.  Emilia, die jüngste, war krank und ist im Alter von 15 gestorben. Lebhaft und temperamentvoll, sie wollte nie wirklich das Genie von Fryderyk und seine Position in der Familie und der Welt völlig akzeptieren. Beide, Fryderyk und Emilia hatten ein großes literarisches Talent und schrieben gemeinsam Theaterstücke. Izabella war die bescheidenste von den 4 Geschwistern, und hat sich in ihrem Leben in Wohltätigkeit für Arme engagiert. Sie hatte Interesse an Literatur und schrieb zwei Bücher für Kinder. Uneigennützig und großzügig, Izabella verzichtete auf Fryderyks Erbe, war aber die Hauptquelle der Informationen über das Leben der Familie Chopin.  Ludwika, die älteste, war seit ihren jüngsten Jahren sehr talentiert und begeistert von Musik und Literatur. Sie hatte die engste Beziehung zu Fryderyk, und als ältere Schwester unterstützte sie ihn emotionell und finanziell. Sie brachte dem kleinen Fryderyk Klavierspielen bei, und beeinflusste so die rasche Entwicklung seines Talents. Sie selbst komponierte herrliche Mazurkas, aber leider haben sich ihre Kompositionen nicht erhalten. Nach Fryderyks Tod schmuggelte Ludwika, in den Rüschen von ihrem Kleid, sein Herz von Paris nach Warschau, zur Heilig-Kreuz-Basilika, wo es heute ruht. Das Leben von Fryderyk Chopin, seine Zweisprachigkeit, seine Flucht von Polen nach Paris, sein Leben weit von seiner besetzten Heimat, und sein Genie haben mein künstlerisches Interesse geweckt. 

Concept, Choreopraphy, performance: Aleksandra Krzekotowska

Musik:  Fryderyk C