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RedSapata präsentiert neues künstlerisches Jury-Team für vielfältige Programmgestaltung im Sonnenstein Loft

vlnr: Damian Cortes Alberti (Vorstand RedSapata), Coralie Bénard, Cornelia Lehner, Jung In Lee, Ilona Roth (Vorstand RedSapata) - Foto von: Jean Claude Grieco

Die RedSapata Kulturinitiative stellt mit dem Sonnenstein Loft eine führende Plattform und Vernetzungsstelle für Produktionen im Bereich zeitgenössische darstellende Kunst, vor allem Tanz, zur Verfügung.

RedSapata - ein gemeinnütziger Verein für Kunst und Kultur - gibt stolz die Zusammenstellung ihres neuen künstlerischen Jury-Team bekannt. Mit einem beeindruckenden internationalen Hintergrund und einer Expertise für die Förderung aufstrebender Künstler:innen, wird dieses Team die künstlerische Programmierung von RedSapata steuern und internationalen Künstler:innen und Programme kuratieren.

 

Die fünf Mitglieder dieses renommierten Teams bringen eine vielfältige Palette an Erfahrungen und Fachkenntnissen mit, um die Vision und das Potential von RedSapata sowie dem Sonnenstein Loft voranzutreiben. Ihre kollektive Expertise erstreckt sich über verschiedene Bereiche der Kunst und Kultur, was eine facettenreiche und inspirierende Programmgestaltung verspricht.

 

„Wir freuen uns, eine so vielseitige Gruppe von Expertinnen in unserem neuen Jury-Team begrüßen zu dürfen“, sagt Damian Cortes Alberti, Vorstands-Mitglied von RedSapata. „Ihr einzigartiger Blick wird dazu beitragen, unser Programm auf ein neues Niveau zu heben und eine breitere Palette kreativer Stimmen zu unterstützen.“

 

Die Mitglieder des neuen künstlerischen Jury-Teams von RedSapata sind (weitere Infos zu den Personen weiter unten im Text):

 

  1. Cornelia Lehner: Seit 2023 künstlerische Leiterin Kepler Salon Linz, Referentin, Botschafterin des Ministeriums für Neugier und Zukunftslust. Ehemalige Festival-Leiterin SCHÄXPIR-Festival.

  2. Maja Karonlina Franke: Tanz- und Zirkuskünstlerin, Performerin und Choreografin, künnstlerische Forschung im gesellschaftspolitischen Kontext

  3. Coralie Bénard: Tänzerin und Kunstschaffende mit französischen Wurzeln

  4. Eleni Danesi: Körper-Raum-Architektin, Bewegungskünstlerin, Programmmanagerin für das Founding Lab der IT:U

  5. Jung In Lee: renommierte Choreografin, aktiv in Korea, USA, Europa, Expertin für internationale Netzwerke und Koproduktionen

 

Die Mitglieder des künstlerischen Jury-Teams werden eng mit dem RedSapata-Team zusammenarbeiten, um ein vielfältiges und inspirierendes Programm zu gestalten, das Künstler:innen aus verschiedenen kulturellen und geografischen Hintergründen programmiert.

 

Infos zu den Jury-Mitgliedern:


Cornelia Lehner bringt Menschen mit Kunst und Kultur in Berührung: Nach langer Zeit im Museumsbereich widmete sie sich in den letzten Jahren der Kulturvermittlung im performativen Kontext: Als Festivalleiterin von SCHÄXPIR dem international renommierten Theaterfestival für junges Publikum konnte sie viele (junge) Menschen für Darstellende Kunst begeistern.

 

Künstlerischer Fokus Tanz: 2007 Gaststudentin am IDA Institute for Dance Arts an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, diplomierte Tanzpädagogin. Kuratorin der Hybrid Space Residencies für die Tanzinitiative Redsapata, 2022 künstlerische Co-Leitung des Tanzhafenfestivals. Aktuell verantwortet sie das Management der in Wien produzierenden und international renommierten Performance-Company Liquid Loft. Jurymitglied des STELLA-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum 2025.

 

Seit 2023 künstlerische Leiterin Kepler Salon Linz, Referentin, Botschafterin des Ministeriums für Neugier und Zukunftslust. Seit 2021 konzipiert, plant und vernetzt sie als freie Kulturmanagerin. Sie gestaltet und entwickelt Projekte, berät und bietet Projektnavigation für Künstler*innen und Kulturinitiativen. www.kultur.co.at


Maja Karolina Franke ist eine Tanz- und Zirkuskünstlerin, Performerin und Choreografin. Ihre Praxis wird von Werkzeugen des zeitgenössischen Tanzes, der Improvisation, des Partnerings, des zeitgenössischen Zirkus, der Meditation, der Verwendung von Objekten und Shibari-Techniken geformt. Sie legt großen Wert darauf, wie der Körper entweder mit anderen Körpern oder mit anderen Objekten, Strukturen und Böden in Beziehung tritt. Sie mag es, physisch herausfordernde Situationen zu schaffen, um zu sehen, wie der Körper damit umgeht.

In ihrer Arbeit hinterfragt sie (traditionelle) Geschlechterrollen, in die wir sozialisiert sind, und untersucht den Einfluss dieser Rollen auf unsere Körper. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit den Themen Verantwortung, Vertrauen und der Rolle des Publikums im Kontext einer Aufführung und forscht derzeit über Körperlichkeit in der Kommunikation.

Als Künstlerin strebt sie immer danach, dass ihre kreative Praxis auf sozio-politische Realitäten eingeht. Jetzt mehr als je zuvor erkennt sie, wie wichtig es ist, dass Kunst nicht nur ein Spiegel, sondern ein Katalysator für sozialen Wandel ist. Im Einklang mit Augusto Boals Theater der Unterdrückten möchte sie sein Medium nutzen, um gesellschaftlich relevante Themen, Gedanken und Ideen innerhalb eines sicheren Raums anzusprechen.


Coralie Bénard ist eine französische freiberufliche Tänzerin und Choreografin mit Sitz in Österreich. Nach dem Abschluss an der APBU Linz im Jahr 2022 trat sie zunächst als Tänzerin und anschließend als choreografische Assistentin für die Produktion SEMA der Company Linga (Lausanne) bei. Im Jahr 2023 wurde sie von Im_flieger (Wien) und netzwerkTanz (Dornbirn) für die Residenz "Changing Spaces" ausgewählt und kreierte ihr Solo HOMA, das sich mit dem Thema der Körpers in anderen Körpern, dadurch auch dem Thema der Mutterschaft, auseinandersetzt. Anfang 2024 erhielt sie ein Stipendium am TanzQuartier Wien und arbeitet derzeit an einem interdisziplinären Projekt in Zusammenarbeit mit dem REAKTOR (Wien).


Eleni Danesi ist eine Körper-Raum-Architektin, Bewegungskünstlerin und Forscherin für somatische traditionelle und zeitgenössische verkörperte Praktiken.

Sie spezialisiert sich auf Bewegungsimprovisation als Methode, um somatische und räumliche Wahrnehmung zu erreichen und körperliche und räumliche Wahrnehmung aufzubauen.

Ihre Forschung konzentriert sich auf die Philosophie der Bewegung und das durch den Körper erlangte Wissen für ein personalisiertes Verständnis unserer inneren Räume im Dialog mit äußeren Architekturen, wobei sie die Haut als Referenz für den Übergang von einem Raum zum anderen betrachtet, wenn sie nicht als einer gesehen wird.

Durch die Navigation durch eine Vielzahl von Feldern, die die menschliche Wahrnehmung und räumliches Verhalten erforschen, entwickelt sie Konzepte für verkörperte räumliche Erkundungspraktiken mit dem Ziel, zum Bewegung von verkörpertem Design, dem enaktiven Ansatz zur Architektur und der Praxis der Bewegung als denkendem kreativem Prozess beizutragen.

Ihre multidisziplinäre Forschung manifestiert sich durch eine Vielzahl expressiver Medien (Bewegung, Aktionsmalerei, Stickerei, Skulptur, visuelle Medien, Schreiben), die die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Praktiken filtern, die durch denselben Körper geleitet werden.

Sie lebt zwischen Leonidio (GR), Berlin (DE) und Linz (AT), wo sie derzeit beim Ars Electronica Festival arbeitet, als Referentin und Programmmanagerin für das Founding Lab der IT:U, der neuen Institution/Universtitä für interdisziplinäre Studien der Digitalen Wissenschaften, Neuen Technologien und Mixed Media Arts.


Jung In Lee ist eine renommierte Choreografin, verwurzelt in den Bereichen Tanz und Bewegungskunst, die aktiv an multidisziplinären Produktionen sowohl in Korea als auch in Europa teilnimmt. Darüber hinaus ist sie Doktorandin an der Kunstuniversität Linz. Ihr Hauptziel ist es, das Spektrum der Tanzperformance durch innovative Experimente und Zusammenarbeit mit verschiedenen künstlerischen Disziplinen zu erweitern. Seit 2015 arbeitet sie erfolgreich mit Organisationen in Österreich, Dänemark, Bulgarien und Ungarn zusammen und bringt damit ihre Kunstschaffen in die Welt. Neben ihrem Projektensemble erreicht sie ein vielfältiges globales Publikum durch erweiterte Produktionen, Live-Aufführungen und Online-Unternehmungen sowie aktive Netzwerkarbeit. Sie unterrichtet ihre Bewegungsmethoden und Forschungsansätze an Kunstinstitutionen und Universitäten in Korea, den USA und europäischen Ländern. Im Jahr 2022 organisierte sie die neue Tanzplattform 'A!KO TANZ', um eine Verbindung zwischen Österreich und Korea herzustellen, und plant das Festival im Jahr 2024 in Linz mit internationaler Beteiligung zu wiederholen.


Für weitere Informationen über RedSapata und ihre Programme besuchen Sie bitte www.sonnensteinloft.at

 



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