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RESIDENCY ARTISTS im Frühling 2026

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag


In diesem Frühjahr erkunden unsere Guest Artists den Körper jenseits seiner physischen Form und stellen ihn als einen Raum der Erinnerung und der Identität in einer Welt dar, die sich ständig im Wandel befindet.


Unsere Künstler:innen:


JOHANNA SPIEKER

"LoRA"

9.3 - 5.4.

„LoRA“ ist eine Videoarbeit, die sich mit der Beziehung zwischen menschlicher Bewegung und der Interpretation durch künstliche Intelligenz auseinandersetzt. Die Arbeit untersucht diesen Grenzbereich zwischen menschlicher Absicht und maschineller Halluzination durch das Trainieren eines maßgeschneiderten LoRA-Modells. Das Ziel besteht nicht darin, spektakuläre oder surreale Effekte zu erzeugen, sondern zu erproben, wie digitale Systeme den körperlichen Ausdruck auf eine Weise verändern oder erweitern können, die intim und präzise ist – vielleicht sogar emotional treffen.


MAGDALENA GÓRNIKIEWICZ

(c) Arnaud Beelen Photography
(c) Arnaud Beelen Photography

"Modi"

16. - 28.3.

Im Mittelpunkt der Forschung steht die Untersuchung der Auswirkungen von Vorstellungskraft und automatischem Zeichnen auf Bewegung und performative Entscheidungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Körperwahrnehmung und dem umgebenden Raum. Mithilfe des automatischen Zeichnens, einer der Kernmethoden des ICP, versucht Magdalena, Sinneserfahrungen aus dem Körper und dem Raum in Form von Gestalten, expressiven Figuren und abstrakten Linien festzuhalten. Darüber hinaus möchte Magdalena die „Less Is More“-Strategie (LIM) untersuchen. Diese Strategie konzentriert sich auf die Rolle sowohl des objektiven als auch des subjektiven Minimalismus bei der Schaffung improvisatorischer Kompositionen im Rahmen von ICP.


ESPERIS COLLECTIVE

"5 Minutes More"

13. - 26.4.

„5 Minutes More“ ist ein multidisziplinäres Projekt, das sich mit der Last des angesammelten Stresses auf den heutigen Körper auseinandersetzt – einen Körper, der sich durch die chaotischen Landschaften des modernen Lebens bewegt, sich ständig anpasst, etwas darstellt und nach etwas strebt. Dieses Stück begleitet einen jungen Körper durch verschiedene Momente seines Daseins, beginnend mit seinem allerersten – vielleicht sogar schon davor. Es zeigt verschiedene Formen von Gewalt, innerer Anspannung, Angst und das Verlangen nach unerfüllten Bedürfnissen. Es spiegelt äußeren Druck und die ständige Frage wider: Wie kann ich genug sein?


BÉATRICE LARRIVÉE

"Elusive Witnesses"

27.4 - 15.5.

(c) Fred Gervais 
(c) Fred Gervais 

„Elusive Witnesses“ ist eine bewegungsbasierte Performance, die das Chaos offenlegt, das mit ihrer Geschichte sexueller Gewalt verbunden ist. Mit Hilfe der Performancekunst möchte die Künstlerin auf einfühlsame und zerbrechliche Weise das Spektrum an Informationen offenlegen, das der Körper in sich birgt, einschließlich seiner Beziehung zur patriarchalischen Gesellschaft und der Spannung zwischen Trauma und sexuellem Verlangen.


KATERYNA POMEICHUK & TEAM

"Fluid Bonds Chapter 1: Bonding - Creation of Intimacy"

27.4 - 1.5.

In einem unterirdischen Raum überwinden vier Tänzer:innen die Grenzen des Menschlichen und schaffen eine queere Intimität, die sie durch Licht und Bewegung zu einem gemeinsamen Organismus verschmelzen lässt. Mit biomorphen Kostümen, die auf Nähe und Distanz reagieren, und biolumineszenten Lichtern entsteht eine filmische Struktur, in der Körper, Licht und Material eine neue, nicht-menschliche Sprache der Intimität bilden.


MY NEIGHBOUR IS A WITCH COLLECTIVE: FELICIA NILSSON, MOSS SEIBERT, AMANDA MARIN

"the moment you feel you love someone"

18.- 30.5.

Dieses Stück untersucht die gesellschaftliche Choreografie der Liebe und wie emotionaler Ausdruck entsprechend kollektiver Normen geprägt, gezügelt oder inszeniert wird. Durch die Verkörperung dieser Archetypen wird der Tanz zu einem bewegten Tableau der sozialen Rollen, die wir im Theater der Intimität zu spielen gelernt haben. Das Stück fragt: Ab wann wird Liebe unangenehm? Wann ist sie zu viel? Wann ist sie nicht genug? Es hinterfragt, wie gesellschaftliche Normen den richtigen Zeitpunkt für Emotionen, emotionale Zurückhaltung und sogar die „angemessene“ Sprache der Zuneigung vorschreiben. So wird etwas so Intimes wie die Liebe zu einer gesellschaftlich kontrollierten Darbietung.



Text & Foto Credits: Fotos & Texte stammen von den Artists - gekürzt & übersetzt von RedSapata





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