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RESIDENCY ARTISTS im Herbst 2026

vor 11 Stunden
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Minuten


In diesem Herbst erkunden unsere internationalen Gastkünstler:innen den Körper als wandelbarer Raum. Zwischen Bewegung, Transformation und den Grenzen des eigenen Körpers entstehen Bewegungen, Fragen und Prozesse, die danach fragen, wie wir uns selbst und einander wahrnehmen, erinnern und verkörpern.


Unsere Künstler:innen:


Miriam Strasser, Defne Uluer & Bea Forizs

"con_ACT"

7.- 18.9.

con_ACT ist eine immersive experimentelle Tanzperformance und choreografische Erkundung von Resonanz, Wahrnehmung und den Räumen zwischen Körpern. Mithilfe von Butoh, physischem Theater, Clownerie und zeitgenössischer Bewegung erforschten die Künstler:innen verschiedene Zustände der Wahrnehmung und Verbindung.



Sid Ryan Eilers, Kaela Willey, Eric Hall, Vincent Enorme, Chase Lo

20.9 - 4.10.

Boy Q: Negotiations in Flesh and Rubber (inspiriert von Shakespeares „As You Like It“)ist ein queeres Tanztheaterstück, das Männlichkeit, Weiblichkeit und nicht-binäre Identität als fließende, verkörperte Aushandlungsprozesse untersucht. Durch Choreografie, Text, Theatralik und Verwandlung spielen fünf Darsteller:innen damit, wie Geschlecht inszeniert, vererbt, begehrt und durchbrochen wird.


Maria Gyarmati

404 Not Found: The Body in a Data Blackout

5. - 18.10.

404 Not Found ist eine Solo-Tanzperformance, die ein Zukunftsszenario entwirft, in dem eine künstliche Intelligenz den Zugriff auf all ihre Trainingsdaten verliert – Bewegungsbibliotheken, emotionale Ausdrucksformen, kulturelles Gedächtnis – und sich wieder „erinnern“ muss, wie man sich bewegt, wie man fühlt und wie man wieder menschlich ist. Das Stück ist eine spekulative Fiktion, die durch den Körper erzählt wird.


Céline Weigt & Hannah Marlene Bolldorf

"spitting sticky tears from my tongue"

12.10. - 1.11.

Céline Weigt & Hannah Marlene Bolldorf interessieren sich für die Materialität und Wahrnehmbarkeit von Feuchtigkeit sowie deren emotionale und gesellschaftliche Dimensionen. Die Textur von Feuchtigkeit, ob körpereigen oder zugeführt, wird zum Ausgangspunkt der Bewegungsrecherche. Sie arbeiten körperlich mit den Qualitäten des Glitschens, Rutschens, Schmatzens und Klebens. Dabei sammeln, beobachten und konfrontieren sie Körperflüssigkeiten wie Tränen, Schweiß, Speichel und Ausfluss, aber auch künstlich erzeugte oder kulturell aufgeladene Substanzen wie Feuchttücher und Gleitgel. Sowohl die körperliche Erfahrung von Feuchtigkeit als auch deren Verbindung zu den eigenen biografischen Erinnerungen als sozialisierte Frauen und den damit verbundenen Emotionen wie Scham und Trotz dienen als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung.



Text & Foto Credits: Fotos & Texte stammen von den Artists - gekürzt & übersetzt von RedSapata

Titelfoto: Ensembe of Boy Q by EILERS Dance Theatre Erica Hall, Nickeshia Garrick(nicht Teil der RedSapata Residency), Sid Ryan Eilers, Vincent Enorme

















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